hismo

digitale Unterstützung in der Archöologie

Die gestalterische Innovation der Produktwelt hismo besteht vorrangig darin, alle am Gesamtprozess der archäologischen Ausgrabung beteiligten Instanzen durch eine Anwendung zu vereinen und hierdurch den Prozess zu optimieren und zu vereinfachen. Von der Planung der Grabung bis hin zur Veröffentlichung der Ergebnisse.

Gleichzeitig wird hierdurch die korrekte Dokumentation von Befunden unterstützt, sodass hierbei weniger Fehler entstehen. Hierfür wird die Applikation „hismo“ verwendet, die gemeinsames Arbeiten von Grabungsfirmen, Landesamt für Denkmalpflege und allen weiteren, damit zusammenhängenden Institutionen möglich macht.

Statt der bisher verwendeten PDFs oder Papierdokumente nutzen Mitarbeiter der Ausgrabung die Anwendung nun vorwiegend auf dem Tablet, um Befunde direkt vor Ort zu dokumentieren und in eine Datenbank zu laden.

Zudem kann für Nachbearbeitungen, Korrekturen oder das Schreiben von Berichten hismo auf dem Desktop als Webanwendung verwendet werden.

Um den Prozess zusätzlich zu beschleunigen und diesen kostengünstig zu halten ist hismo kompatibel mit einem Aufsatz für Markierungsnägel, welcher DGPS-Daten empfangen kann. Diese Daten werden über das Tablet zur Verortung und Vermessung von Befunden verwendet. Die Markierungsnägel an sich enthalten BLE (Bluetooth Low Energy)-Module, durch die sie die Abstände zu den anderen Nägeln feststellen können.

In Zusammenhang mit der ermittelten Position lassen sich Länge, Breite und Höhe von Befundkästen berechnen.

Für eine bessere Kommunikation mit der Öffentlichkeit wird hismo durch die Webanwendung open.hismo ergänzt. Dies ist eine Website, auf der Interessenten, Forscher und Museen alle, vom LAD freigegebenen Ausgrabungsinformationen, anschaulich erkunden können.


Semester 7
Bachelorthesis
Teammitglieder Marina Rost
Jana Seemann
Vanessa Stöckel
Dozenten Prof. Jens Döring
Prof. Michael Schuster