Internet of Trash

In Zukunft soll mit Hilfe des Mülltrackingtools IOTrash sowohl die Planung der Infrastruktur verbessert, als auch die Menge des Mülls verringert werden, der in der Natur liegt, um so das Wohlbefinden der Allgemeinheit zu verbessern.

Die Vermüllung der Umwelt im Allgemeinen ist ein großes Problem für die Zukunft. Nicht nur in den Meeren, schon in den Städten können wir die Verschmutzung unseres Umfelds beobachten. Viele Mitbürger scheint dies nicht zu berühren. Dies ist zum einen an den dauerhaft überfüllten Mülleimern, zum anderen am frei in der Natur liegenden Müll zu erkennen.

Das Problem des To-Go Trends

Auch der Trend, sich unterwegs Essen to go zu holen trägt drastisch zu diesen Beobachtungen bei, denn nicht selten sind es gerade sperrigen Verpackungen, die die Mülleimer überfüllen und so zu deren Überlastung beitragen. Dies bestätigen auch die Mitarbeiter der zuständigen Behörden: "Gerade im Sommer müssen wir mehrmals täglich öffentliche Mülleimer leeren und viel Müll neben den Mülleimern und in der Natur aufsammeln."

Aktuelle Situation

Nicht nur aufgrund von ganzheitlichen Problemen wie dem Klimawandel, auch um die Stadt attraktiv zu machen, wurden bereits viele Maßnahmen ergriffen um dem entgegen zu wirken. Aufklärungsveranstaltungen und Plakate, Stadtsäuberungsaktionen für Bürger und Schulen, aber auch digitale Innovationen wie die sensorische Füllungsstandsmessung sollen hierbei helfen. Diese Ideen tragen dazu bei, die Bewohner dazu ermutigen, nachhaltiger zu denken. Die Müllproblematik verbessert sich trotzdem nur schleppend.

In kleineren Orten haben Stadtarbeiter noch die Möglichkeit den Überblick über die besonders betroffenen Stellen zu behalten, ihre Route ist ihnen bekannt und im Falle von Meldungen von vermüllten Plätzen können sie die Stelle schnell erreichen und die Verschmutzung beseitigen.
Somit ist ein Überblick über die Müllsituation der Stadt gegeben. Anderst sieht die Situation in größeren Städten aus, in denen die Übersicht weit schwieriger ist. Auch den Wandel der Vermüllung kann man hier nur erschwert feststellen. An welchen Stellen liegt heute mehr Müll als in vergangenen Jahren? Welche Müllart überwiegt? Wie könnte man dem entgegenwirken um in den folgenden Jahren die Situation wieder zu verbessern? Diesen Fragen soll das Projekt "Internet of Trash" eine Antwort geben.

In Zukunft wird mit Hilfe unseres Mülltrackingtools sowohl die Planung der Infrastruktur verbessert, als auch die Menge des Mülls verringert, der in der Natur liegt. Dies geschieht mit Hilfe einer Müllzange, die mit einer Kamera und einer Machine Learning Software ausgestattet ist.

Bei jedem Greifen wird der Müll gescannt und per Machine Learning erkannt. Das Ergebnis dieser Auswertung wird anschließend über WLAN an eine Datenbank gesendet, welche diese Daten für die Weiterverarbeitung zur Verfügung stellt. In der Anwendung IOTrash werden diese Daten als Heatmap aufbereitet und dem Nutzer so zugänglich gemacht. Dieser kann dann stark vermüllte Stellen identifizieren und diese dementsprechend behandeln.


Fach User Experience Design II
Semester 6
Teammitglieder Marina Rost
Jana Seemann
Vanessa Stöckel
Dozenten Prof. Hans Krämer
Maik Groß